2.04.2009 08:47
Lumension bietet lückenlosen Schutz gegen Conficker durch erweiterte Schwachstellen Management Lösung
Ersten Berichten zufolge aktualisiert sich Conficker bereits – die Folgen sind weiterhin nicht absehbar. Um Unternehmen einen wirkungsvollen Rundumschutz gegen Conficker zu bieten, hat Lumension, ein führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Bereich Sicherheitsmanagement, ein Sonderupdate seiner Schwachstellen Management-Lösung veröffentlicht. Die Software, bestehend aus einem leistungsstarken Schwachstellen-Scanner und einer Patch-Management-Lösung, schützt Unternehmensnetzwerke vor dem Conficker-Wurm und bietet auch dann schnelle Hilfe, sollte das Netzwerk bereits befallen sein.Anbei alle Vorteile des Updates auf einen Blick:
o Ist MS08-067 installiert?
Der Schwachstellen-Scanner überprüft, ob der Conficker-Patch tatsächlich installiert ist.
o Sollte das Sicherheitsupdate nicht installiert sein, installiert der Patch-Manager automatisch alle benötigten Updates.
o Im nächsten Schritt überprüft der Schwachstellen-Scanner, ob das Netzwerk oder Teile des Netzwerks durch Conficker infiziert sind.
o Sollte Conficker bereits das Netzwerk befallen haben, werden sämtliche Versionen des Wurms automatisch durch den Patch-Manager erkannt und entfernt.
Conficker ist ein so genannter polymorpher Schädling, der sich selbstständig weiter entwickeln kann. Anfangs nutzte der Wurm eine Sicherheitslücke von Microsoft aus um in Netzwerke einzudringen, später verbreitete sich Conficker auch zunehmend über Wechseldatenträger wie USB-Sticks oder externe Festplatten. Gerade die Kombination aus Hightech und Lowtech erwies sich dabei als besonders fatal, da viele signaturbasierte Perimeter-Sicherheitssysteme durch den Wurm ausgehebelt werden konnten. „Conficker müssen wir als Weckruf verstehen. Traditionelle, signaturbasierte Perimeter-Sicherheitssysteme können Unternehmen heute nur noch bedingt vor hoch entwickelten Schädlingen wie dem Conficker-Wurm schützen“, sagt Maik Bockelmann, Vice President Continental Europe bei Lumension. „Unternehmen müssen heute zusätzlich Lösungen zur Sicherung von Wechseldatenträgern und mobilen Endgeräten einsetzen, damit Schädlinge nicht auf diesem Weg ins Unternehmen gelangen. Außerdem empfehlen wir den Einsatz von Whitelisting-Technologien. Statt jedem Zutritt zum Netzwerk zu erlauben, dürfen nur solche Personen, Unternehmen oder Softwareelemente auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen, die als vertrauenswürdig eingestuft worden sind.“
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